Systemkomponenten Apparatebau
CNC-gefertigte Bauteile mit vollständiger Prozesskette
Was Systemkomponenten im Apparatebau sind
CNC-Drehen von Systemkomponenten für den Apparatebau
CNC-Fräsen von Systemkomponenten für den Apparatebau
Wo die Geometrie nicht rotationssymmetrisch ist, übernimmt das CNC-Fräsen. Anschlussplatten mit Bohrungsrastern, Halter mit mehreren Bearbeitungsseiten, Gehäuseteile mit Taschen und Dichtflächen, Inneneinbauten mit komplexen Konturen. Pfeiffer setzt auf 3-, 4- und 5-Achs-Fräsbearbeitung und kann geometrisch anspruchsvolle Systemkomponenten in einer Aufspannung vollständig fertigstellen.
Im Apparatebau ist die Einhaltung von Lagetoleranzen zwischen mehreren Dichtflächen und Bohrungen besonders kritisch. Wenn ein Deckel auf einer Behälterböden aufsitzt und gleichzeitig vier Stutzen ausgerichtet sein müssen, darf die Bezugsgeometrie nicht durch Umspannfehler verloren gehen. Mehrfachaufspannung durch 5-Achstechnik verhindert genau das.
Werkstoffe für Systemkomponenten im Apparatebau
Qualitätssicherung für drucktragende Systemkomponenten
Von der einzelnen Systemkomponente bis zur Baugruppe
Viele Kunden im Apparatebau brauchen nicht nur ein einzelnes Bauteil, sondern eine fertige Baugruppe: Flansch mit aufgeschweißtem Stutzen und Druckprüfung, Anschlussgruppe mit mehreren Stutzen und Dichtflächen, Filtergehäuse komplett mit Siebplatte, Deckel und Befestigungselementen.
Pfeiffer koordiniert über bewährte Partnerunternehmen die notwendigen Folgeprozesse: Wärmebehandlung und Härten für drucktragende Teile aus Vergütungsstahl, Eloxieren und Vernickeln für Oberflächenschutz und Medienkontakt, Laserbeschriftung für Teileidentifikation und Materialrückverfolgung sowie Baugruppenmontage zu vollständigen Einheiten.
Der Auftraggeber bekommt ein fertig veredeltes und geprüftes Bauteil oder eine vollständige Baugruppe, ohne selbst Fertigungsbetrieb, Härterei und Oberflächenbeschichter koordinieren zu müssen.
Einzelteile, Prototypen und Kleinserien ohne Mindestmenge
Viele spezialisierte Präzisionsdrehereien fertigen erst ab Stückzahl 1.000 aufwärts. Das ist für ihre Anwendungsfälle wirtschaftlich sinnvoll. Wer im Maschinenbau einen Prototyp Im Apparatebau gibt es selten Massenteile. Eine neue Anlage braucht vielleicht drei Flansche einer Sorte und zwei einer anderen. Ein Ersatzteil für eine laufende Anlage kommt in Stückzahl eins. Ein neues Apparatekonzept braucht einen Musterflansch vor der Serienbestellung. Pfeiffer nimmt all diese Aufträge an. Die vollständige CAD-CAM-CNC-Prozesskette senkt den Programmieraufwand pro Bauteil so weit, dass auch kleine Stückzahlen wirtschaftlich darstellbar bleiben. Ist eine Geometrie einmal im System angelegt, wird der Wiederholauftrag schnell aufgesetzt, weil die Teilehistorie bereits vorliegt.
Standort Zirndorf – in der Metropolregion Nürnberg, nahe an der Prozessindustrie
Zirndorf liegt in der Metropolregion Nürnberg, einer der industriestärksten Regionen Bayerns mit dichter Konzentration an Anlagenbauern, Apparateherstellern, Prozessindustrie und Chemiebetrieben. Für Kunden aus Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach und dem fränkischen Raum sind die Wege kurz, wenn ein Muster besprochen oder eine Konstruktionsänderung direkt abgestimmt werden soll. Pfeiffer beliefert darüber hinaus Kunden aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland. Die regionale Nähe zur Industrie der Metropolregion ist ein Ausgangspunkt, kein Limit.
Häufige Fragen: Systemkomponenten im Apparatebau
Was sind Systemkomponenten im Apparatebau?
Systemkomponenten sind zeichnungsgebundene Einzelteile und Baugruppen, die in Apparaten, Behältern und verfahrenstechnischen Anlagen verbaut werden: Flansche, Stutzen, Deckel, Rohrplatten, Inneneinbauten und Verbindungselemente. Sie unterscheiden sich von Normteilen dadurch, dass sie für einen bestimmten Apparat konstruiert und nach dessen Spezifikation gefertigt werden.
Welche Werkstoffe werden für Systemkomponenten im Apparatebau verarbeitet?
Das Standardspektrum umfasst Baustahl und Druckbehälterstähle wie P265GH und P355GH, Edelstahl 1.4301, 1.4571 und 1.4404 sowie Aluminium. Bei Sondermaterialien empfiehlt sich die direkte Abstimmung vorab.
Können bei Pfeiffer auch drucktragende Bauteile mit Werkszeugnis 3.1 gefertigt werden?
Ja. Pfeiffer kann Prüfprotokolle und Maßberichte liefern und koordiniert auf Wunsch auch die Beschaffung von Werkszeugnissen 3.1 nach EN 10204 für drucktragende Komponenten. Die genauen Anforderungen werden bei der Auftragsklärung besprochen.
Welche Toleranzen sind an Dichtflächen und Passsitzen erreichbar?
An Dichtflächen werden Oberflächengüten Ra 1,6 und feiner reproduzierbar erreicht. Passsitze für O-Ringe und Flachdichtungen werden nach den geforderten Toleranzklassen gefertigt. Bei engen Anforderungen empfiehlt sich eine direkte technische Abstimmung.
Gibt es eine Mindestmenge bei Pfeiffer?
Nein. Pfeiffer fertigt ausdrücklich auch Einzelteile, Prototypen und Ersatzteile. Die vollständige CAD-CAM-Prozesskette macht auch kleine Stückzahlen wirtschaftlich darstellbar.